Verantwortung der Imprängnierbetriebe

In großtechnischen Imprägnieranlagen werden große Mengen an Holzschutzmittelkonzentrat und gebrauchsfertiger Lösung gelagert und verwendet. Ein Auslaufen derselben, in Folge eines Unfalls oder Fahrlässigkeit, stellt – wie bei jedem anderen chemischen Prozess – ein Risiko für die Umwelt dar. Des Weiteren kann es auch vorkommen, dass Imprägniermittel von frisch behandelten Paketen tropft, dies kann ebenfalls im Laufe der Zeit ein Risiko darstellen, wenn es nicht ordnungsgemäß aufgefangen wird.

Gemeinsam mit der „European Wood Preservative Manufacturers Group“ hat der WEI daher einen Verhaltenskodex veröffentlich, der Grundsätze und Praxisempfehlungen für den Betrieb von Imprägnieranlagen enthält. Werden sie eingehalten, wird dass das Risiko einer Kontamination von Luft, Wasser und Boden minimiert bzw. vermieden. Imprägnieranlagen die von verantwortlich handelnden Unternehmen betrieben werden entsprechen bereits den Anforderungen dieses Verhaltenskodex. Sie verfügen über maximale Sicherheit und untermauern die Vorteile einer Holzbehandlung ohne Risiko für die Umwelt.

Code of Practice

Imprägnieranlagen in Europa unterliegen den in den einzelnen Staaten geltenden Vorschriften, welche von den zuständigen Behörden nach strengen Kriterien überwacht werden. Diejenigen, in denen nach dem WEI / EWPM Verhaltenskodex gearbeitet wird, benötigen nur wenige – bis gar keine – zusätzlichen Kontrollen, um die höchsten Umweltstandards und zur Verminderung des CO2-Ausstoßes in der Welt zu erfüllen.