Gründe für Qualitätsprodukte

Holz sollte das Material der Wahl für Bauprojekte wie Wohn-, Gewerbe- und Tiefbau sein. Allerdings benötigt Holz in beinahe jedem Einsatzgebiet Schutz vor biotischen Angriffen und Feuer.

Die hauptsächlich kommerziell gehandelten Holzarten sind Kiefer, Fichte, Douglasie und Lärche; somit bilden diese auch den höchsten Anteil der im Baubereich verwendeten Hölzer. Schnittholzprodukte aus diesen Arten enthalten wenig resistentes Splintholz und außenliegendes Kernholz unterschiedlicher Haltbarkeit und sind daher anfällig für Angriffe durch Insekten und – wenn das Holz feucht oder wiederholt nass wird – auch holzzerstörende Pilze.

Für jede Situation definieren die Imprägniernormen in Europa die geeignete Kombination von notwendiger Holzschutzmitteleindringtiefe und -aufnahmemenge, um das Holz vor den Angriff dieser Schädlinge zu schützen. Falls die Imprägnierung nicht unter einem Qualitätsmanagementverfahren durchgeführt wird, welches die Holzbeschaffenheit (einschließlich der Holzfeuchte), die Konzentration der Imprägnierlösung sowie den Verlauf von Vakuum und Druck sorgfältig dokumentiert und kontrolliert kann es dazu kommen, dass die korrekte Eindringtiefe nicht erreicht wird, was wiederum zu Frühausfällen führen kann. Imprägnierbetriebe sollten Qualitätssicherungsprozesse die von dritter Stelle überwacht werden, wie z. B. ISO 9001, einführen und das behandelte Holz möglichst voneiner unabhängigen Stelle prüfen lassen.