Umwelt

Umwelt- und Arbeitnehmerschutz in Schweden

Umwelt- und Arbeitnehmerschutz (Schweden)

 

Im schwedischen Arbeitsumweltgesetz gibt es Vorschriften über die Pflichten von Arbeitgebern und anderer, die für die Sicherheit zuständig sind, um Krankheiten und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Des Weiteren gibt es Bestimmungen über die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, z. B. Regeln über die Tätigkeiten des Sicherheitsbeauftragten.

 

Die Arbeitsumgebung umfasst alle Faktoren und Beziehungen bei der Arbeit; technische, physische, organisatorische und soziale Arbeitsinhalte. Der Arbeitgeber ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Arbeit ohne das Risiko von Krankheiten oder Unfällen durchgeführt werden kann. Das bedeutet unter anderem, dass der Arbeitgeber dafür verantwortlich ist, seine Mitarbeiter ausreichend zu instruieren und zu schulen. Der Mitarbeiter muss in der Lage sein, eventuelle Risiken zu erkennen und sie zu vermeiden.

 

Der Mitarbeiter hat keine formale Verantwortung, sondern beteiligt sich an der Gestaltung des Arbeitsumfelds, indem er beispielsweise Risiken, Vorfälle, Krankheiten und Unfälle meldet und Maßnahmen vorschlägt wie seiner Meinung nach das Managementsystem verbessert werden kann. Es ist auch zwingend erforderlich, dass die Mitarbeiter die ihnen zur Verfügung gestellte Schutzausrüstung verwenden.

 

Um zu überprüfen, ob die Arbeitsbedingungen in Ordnung sind, können Arbeitsplätze von einem Inspektor der schwedischen Arbeitsumweltbehörde besucht werden. Sie führen auch Sicherheitsüberprüfungen z. B. von Maschinen durch, so dass diese für diejenigen, die sie benutzen, sicher sind. Wenn das Arbeitsumfeld den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht wird, können dem Arbeitgeber eine Abmahnung, Geldstrafen oder andere Sanktionsmaßnahmen drohen.

 

Eine obligatorische Schulung für Arbeitnehmer die in Imprägnierwerken in denen Kreosot und Chrom verwendet werden tätig sind, wird jährlich von der schwedischen Holzschutzvereinigung in Zusammenarbeit mit der schwedischen Arbeitsumweltbehörde und der KEMI (schwedische Chemikalien Agentur) durchgeführt.